Haus Samaria

ein Haus für Mädchen und Frauen im Schwangerschaftskonflikt

 

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Abtreibungsmethoden

In Deutschland werden 30% aller Abtreibungen ambulant im Krankenhaus durchgeführt
                                   13% stationär im Krankenhaus
                                   58% in gynäkologischen Praxen

Mittels Curretage: Ein scharfes Instrument, die Cürette, wird in die Gebärmutter eingeführt um das Kind von der Gebärmutterwand abzuschaben. Dabei wird der Muttermund gewaltsam geöffnet. Das Kind wird in Stücke geschnitten, oft kommt der Embryo völlig zerstückelt heraus. Die Krankenschwestern müssen dann “das Material ausbreiten” und prüfen, “ob es vollständig ist”.
In Deutschland: Bei Abtreibungen in der 6.-8. Schwangerschaftswoche in 33% der Fälle
                       Bei Abtreibungen in der 8.-10. Schwangerschaftswoche in 38% der Fälle

Mittels Vakuumaspiration (Absaugmethode):Mittels eines Sauggerätes, dessen Sog zehnmal stärker ist als der eines gewöhnlichen Staubsaugers, wird das Kind zerissen und als Gewebebrei entfernt. Man öffnet gewaltsam den Muttermund, ein Sauggerät wird eingeführt und die Saugspitze beginnt nun, das Kind zu zerreißen. Teile des kindlichen Körpers werden nacheinander abgerissen bis am Ende nur noch Fetzen des Körpers und der Kopf übrigbleibt, der zu groß ist, um durch das Absauggerät abgesaugt zu werden. Jetzt wird eine sogen. Geburtszange eingeführt, die den nun freischwimmenden Kopf des Kindes umfaßt und ihn zermalmt, so daß Kopfinhalt und Knochen abgesaugt werden können. Schon bei der gewaltsamen Öffnung des Muttermundes spürt das Kind die Gefahr: es ist überaus erregt, macht hektische Bewegungen, flieht in den äußersten Winkel der Gebärmutter um Schutz zu finden. Sein Herzschlag ist um 60 bis 70 Schläge pro Min. erhöht, der Mund des Kindes ist aufgerissen, als ob es schreien wollte...
Wird bis ca. 12. Schwangerschaftswoche angewandt. In Deutschland mit 86,6% die häufigste Abtreibungsart.

Mittels Salzvergiftung: Angewandt im zweiten und letzten Schwangerschaftsdrittel. Es wird eine hochkonzentrierte Salzlösung in die Fruchtblase eingespritzt. Das Kind schluckt die zerstörendwirkende Flüssigkeit. Unter heftigen Zuckungen verbrennt es buchstäblich bei lebendigem Leibe. Diese Folter bis zum Tode kann Stunden dauern. Innerhalb von 24 Stunden bringt die Mutter ein totes Kind zur Welt, dessen Haut völlig verätzt ist. 

Injektion von tödlichen Lösungen in das Herz des Kindes mit z.B. Kaliumchlorid
- bei einer Zwillingsschwangerschaft, wenn eines der beiden Kinder getötet werden soll,
- bei Mehrlingsschwangerschaften, wenn mehrere Kinder abgetrieben werden sollen,
- häufig nach künstlichen Befruchtungen. (Hier werden “sicherheitshalber” mehrere befruchtete Eizellen implantiert und manchesmal wachsen mehrere Kinder heran. Dies hat sich die Frau aber nicht gewünscht, so werden die “zu vielen” abgetrieben ). Gezielt wird eine tödliche Lösung  in das Herz eines oder mehrerer Kinder gespritzt. Sie sterben und werden vom Körper resorbiert. Ältere Kinder werden nach einigen Tagen auf natürlichem Wege tot entbunden.

Durch bestimmte Hormone bzw. Antihormone: Hormone, die dem Kind Stoffe und Organe zerstören, die es zum Überleben und zur gesunden Entwicklung braucht. Oder man entzieht dem Kind lebenswichtige Elemente, damit es verhungert, stirbt und tot ausgestoßen wird aus der Gebärmutter.

Abtreibung mit dem Hormon Prostaglandin: Die Schwangere bekommt ein wehenstimmulierendes Mittel gespritzt und das Kind wird wie bei einer normalen Geburt geboren. Durch die sehr starken Kontraktionen wird dem Kind manches mal der Kopf vom Rumpf gerissen. Überlebt es die Geburt, läßt man es einfach liegen, denn es sollte ja sterben. Häufig bewegt es sich sogar und weint. Man wartet und schaut zu bis das Kind stirbt. Das kann u.U. ½ bis 1 Stunde dauern.

Anwendung vor allem bei späteren Abbrüchen, ab 25. SSW. In Deutschland wohl die häufigste Abtreibungsart bei späten Schwangerschaftsabbrüchen. Wenn in anderen Fällen ein Frühgeborenes zur Welt kommt in der 28.SSW, versucht man medizinisch alles, um sein Leben zu retten....

Indessen gab es verschiedene Fälle, bei dem das Kind weiter gelebt hat, z.B. Tim. Tim sollte durch eine Abtreibung sterben. Man hat ihn nach der Abtreibung „liegengelassen“, aber Tim starb nicht. Erst nach 9 Stunden hat man ihm Hilfe gewährt. Tim ist dadurch behindert.

Um diesen Umstand zu verhindern, dass ein zur Abtreibung bestimmtes Kind weiterlebt, töten heute die meisten Abtreiber die Kinder durch eine Herzinjektion vor der Gabe der Wehenmittel!

Hysterektomie: totale Entfernung der Gebärmutter mit Kind und sterbenlassen des Kindes.

abdominale Hysterektomie: Eröffnung der Gebärmutter über die Bauchdecke (wie beim Kaiserschnitt). Liegenlassen des so entbundenen Kindes bis es stirbt. Anwendung im letzten Schwangerschaftsdrittel, wenn andere Abtreibungsarten für die Mutter zu gefährlich sind.

Abtreibung mit dem Desinfektionsmittel Rivanol: Rivanol wird durch die Bauchdecke gespritzt, weicht den Muttermund von innen her auf bevor  die schmerzhafte Wehentätigkeit beginnt. Rivanol dringt durch die ungeschützte, besonders empfindliche Haut des ungeborenen Kindes ein und zerstört die Zellen, u.a. durch Ausflockung von Eiweißen. Das Kind stirbt besonders qualvoll nach  36 - 44 Stunden. Es stirbt bevor es zur Welt kommt. Rivanol gibt man in China schon lange, wo Rivanol “wegen der geringeren Komplikationsrate, dem sicheren Sterben des Feten und der kürzeren Belastung für die Frau bevorzugt wird”.
Eine 1983 veröffentlichte chinesische Arbeit hatte die Münsteraner angeregt, diese Methode anzuwenden. Seitdem wird sie auch in Deutschland praktiziert, vor allem bei Abtreibungen im dritten Schwangerschaftstrimenon.

Menstrual - Extraktion (ME): Die Menstrual - Extraktion ist eine sehr frühe Absaugmethode. Nach einem Geschlechtsverkehr geht die Frau in die Arztpraxis und lässt sich innerhalb von zwanzig Minuten ihre Gebärmutterschleimhaut heraussaugen. Die Frau weiß noch gar nicht, ob sie schwanger ist. Die Anwendung eines Schwangerschaftstestes ist noch zu früh. Sie lässt die ME „auf Verdacht“ machen.

Eine Menstrual-Extraktion wird also durchgeführt, bevor ein positiver Schwangerschaftstest gemacht werden kann. So ist es also schwer nachzuweisen, daß die Menstrual-Extraktion ein Abtreibungsvorgang ist.
ME, auch “Menstrual-Regulierung” genannt, kann eigenständig zu Hause durchgeführt werden.
ME betrügt die Frauen bewusst um das Wissen, ob sie schwanger sind. Sie können es ahnen, dass sie schwanger sind, aber ME lässt sie darüber im Unwissen. Es wird hier also mit Selbstbetrug gearbeitet. Von Befürwortern wird dieser Umstand positiv ausgelegt. Die Frau müsste sich somit keine Schuldgefühle machen, da sie ja nicht weiß, ob sie wirklich schwanger war!ME erlaubt Ländern, den Abtreibungs-Statistiken aus verschiedenen Gründen auszuweichen. ME wird z.B. häufig in Holland angewendet, aber sie zählt dort nicht als Abtreibung.
ME hilft den Abtreibern, Gesetzesklauseln zu umgehen, die Bezeichnungen wie “eine Frau, von der man weiß, daß sie schwanger ist” beinhalten, und so gesetzliche Haftbarkeit zu vermeiden. Dieser Aspekt von ME ist entscheidend, wenn es in Ländern mit Abtreibungsgesetzen angewendet wird, die die ungeborenen Kinder schützen. 
In den meisten Entwicklungsländern, in denen Abtreibung illegal ist, wird ME von Bevölkerungskontrollorganisationen weit verbreitet. Dabei ist der größte Förderer der ME die IPPF = Internationale Förderation für geplante Elternschaft von Pro Familia. Mit dem Ziel, legale Abtreibungen in jedem Land der Welt zu ermöglichen, hat die IPPF tausende von Absaug-Maschinen für frühe Abtreibungen in die Philippinen, nach Bangladesh, Korea, Singapore, Hong Kong, Thailand, Vietnam, Indien und in viele andere Länder geschafft, ungeachtet dessen, welche Abtreibungsgesetze in dem jeweiligen Land vorherrschen. Eine Reihe von Handbücher zur “Familienplanung” beschreiben, wie man eine selbstgemachte Absaug-Maschine zusammensetzt, um frühe Abtreibungen durchzuführen.
Der ME-Vorgang ist extrem gefährlich, besonders wenn er von Laien durchgeführt wird. Frauen können sich Verletzungen zuziehen - vom punktierten Uteri und ernsten Infektionen angefangen bis hin zu unvollständigen Abtreibungen und nicht-diagnostizierten ektopischen Schwangerschaften.

Abtreibungspille Mifegyne (RU 486): wurde seit 1982 in Frankreich getestet und 1988 von der französischen Tochtergesellschaft der deutschen Hoechst AG - Roussel Uclaf - auf den Markt gebracht. Die Wirkung von RU 486 beruht auf Blockierung des für die Schwangerschaft notwendigen Hormons Progesteron. Drei Tötungsmechanismen werden dadurch in Gang gesetzt: Die Gebärmutter bildet sich zurück, was zum Tod des Kindes durch Ersticken führt; die Gebärmutterschleimhaut stirbt ab, welche das Kind in der Schwangerschaft ernährt und der Gebärmutterausgang wird geöffnet, die Gebärmutter zieht sich zusammen und das tote Kind wird ausgestoßen. Unter RU-486 währt die Agonie des Kindes viele höllische Stunden, in denen es langsam verhungert, verdurstet und erstickt. Der mütterliche Organismus wird dadurch derart pervertiert, daß aus der schützenden Gebärmutter eine Folter- und Todeskammer wird.
Die verabreichte Dosis des synthetischen Hormons RU 486 beträgt das mindestens hundert- bis mehrtausendfache der Menge anderer verwandter Hormone im natürlichen Hormonhaushalt des Körpers und in üblichen Verhütungsmitteln. Dementsprechend sind die Nebenwirkungen, vor allem thromboembolische Risiken wie auch Brustkrebsentstehung, Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit und auf den Ausgang späterer Schwangerschaften, sehr häufig langzeitliche Gebärmutter-blutungen, Herzinfarkt und schwere Herzrythmusstörungen. Langzeiterfahrungen mit RU 486 in Kombination mit Prostaglandin zur Abtreibung und zur “Nach-Verhütung” werden z.Zt. an Frauen in Ländern der Dritten Welt gesammelt!
Indessen deuten Untersuchungen an, daß Frauen eine Erstabtreibung mit “RU 486" im Vergleich zu einer chirurgischen Abtreibung als noch belastender erleben. Die Mutter muß die Verantwortung für die Einnahme der Pille selbst übernehmen und sich innerhalb kürzester Zeit nach Feststellung der Schwangerschaft (längstens 45 Tage nach Empfängnis) entscheiden, um die “größtmöglichste Wirkungssicherheit” des Stoffes zu erzielen. Da eine Projektion auf das medizinische Personal nicht mehr möglich ist, sind bei einer Abtreibung mit “RU 486" noch mehr psychische Folgewirkungen zu erwarten als bei herkömmlichen Methoden. Durch “RU 486" wird die Entscheidungszeit der Partner noch kürzer, wodurch eine Suche nach positiven Alternativen zur Abtreibung erschwert wird. Die Entscheidung fällt in einer Zeit hoher emotionaler Belastung und widerstreitender Gefühle. In den allermeisten Fällen erlebt die Mutter die Austreibung ihres Kindes als Fehlgeburt zuhause... die langsame Tortur und den langsam fortschreitenden Tod des Kindes, das sie empfangen hatte.
Es ist zu erwarten, daß die “RU 486" zu einer Verwischung der Grenzen zwischen Verhütung und Abtreibung und damit zu einer Bagatellisierung der Abtreibung schlechthin führt. Die Versuchung wird groß sein, anstelle regelmäßigen Einnahme der Pille, im Falle einer unerwünschten Schwangerschaft zu “RU 486" zu greifen. Abtreibungen werden zur Privatsache und nicht mehr bekannt. Soziale Kontrolle verschwindet ebenso wie soziale Verantwortung. Der Druck vieler Männer auf Frauen, eine Abtreibung durchzuführen, wird noch stärker werden. Zudem besteht die Gefahr, daß “RU 486" im Falle eines Schwarzmarktes unkontrolliert und in manchen Fällen sogar ohne Wissen der Frau verabreicht wird.

Die Pille danach: wirkt durch das Hormon Levonorgestrel und wird direkt nach dem Geschlechtsverkehr genommen, spätestens 72 Stunden danach.
Findet der Eisprung erst nach 5 Tagen nach dem Geschlechtsverkehr statt, kann es immer noch zu einer Schwangerschaft kommen. Spermien überleben 3 bis 5 Tage im Eileiter und befruchten dann die Eizelle. Genau hier setzt die Wirkungsweise bei der „Pille danach“ an. Die Pille danach enthält das gestagenartige Hormon Levonorgestrel. Dies verhindert unabhängig vom Zyklustag der Einnahme die Reifung der Eizelle sowie den Eisprung unter der Voraussetzung, dass dieser noch nicht stattgefunden hat. Ist es aber bereits zum Eisprung und zur Befruchtung gekommen, so verhindert die Pille danach den Transport der befruchteten Eizelle im Eileiter sowie dessen Einnistung in die Gebärmutter. Das Kind, das erst ein paar Tage alt ist, muss sterben.
Bei der Pille danach wird behauptet, dass es keine Abtreibungspille ist, da das Kind noch nicht in der Gebärmutter ist. Die Pille danach wirkt aber tötend auf das ein paar Tage alte Kind, auch wenn es noch im Eileiter ist.

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