Freitag, 23. Dezember 2011
Liebe Freunde und Wohltäter unseres Hauses Samaria!
Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein friedvolles, gutes Neues Jahr 2012
Sicher wird es Sie interessieren, wie es mit unserem Haus weitergegangen ist.
Im Oktober 2011 ist das vereinbarte Jahr, das uns die Bank mit dem Entgegenkommen gewährte, die monatlichen Tilgungsraten auszusetzen, abgelaufen. So mussten wir bis dahin also nur die monatlichen Zinsen aufbringen. In weiterführenden Verhandlungen mit unserer Bank ermöglichte uns diese nun ein weiteres Jahr unter den ähnlichen Bedingungen.
Wir sind mit diesem Ergebnis zufrieden und haben somit noch Zeit gewonnen, uns von Gott den richtigen Weg für die Zukunft unseres Hauses zeigen zu lassen. Wenn es Gottes Wille ist, dass wir unsere Arbeit für die ungeborenen Kinder in Irndorf weiterführen sollen, brauchen wir großzügige Wohltäter, die uns helfen, die monatlichen Verbindlichkeiten an die Bank zu bezahlen oder die unsere Schuldenlast übernehmen, so dass das Haus Samaria dem Verein „Kultur des Lebens“ ganz gehören würde.
In dieser „Zwischenphase“ war es etwas ruhiger im Haus Samaria. Sr. Margaretha, unsere Hebamme, war zu einer längeren Einkehrzeit im Kloster Frauenberg (Gemeinschaftshaus in Bodman am Bodensee).
Selbstverständlich haben wir weiterhin junge Frauen in Konfliktsituationen geholfen, beraten und in unser Haus aufgenommen. Einige Mütter, die wir früher während ihrer Schwangerschaft betreut haben, nahmen die Möglichkeit wahr, bei uns Abstand von ihrem Alltag zu nehmen.
Wir sind dankbar, dass Sie uns auch in dieser Zeit die Treue halten und mit uns beten. An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich für Ihre Spenden bedanken! Manchmal muss man lange auf Gottes Antwort warten. Da heißt es geduldig ausharren und vertrauen, bis Gott eingreift. Der Prophet Jesaja verkündete, dass Jesus, der Immanuel, kommen würde. Es dauerte 800 Jahre, bis Er dann als Kind in Bethlehem geboren wurde. Damit aber nahte die Erlösung! So wollen wir auch vertrauen und im Glauben festhalten, bis der Himmlische Vater, dem wir unser Haus Samaria in besonderer Weise anvertraut haben, uns Seinen Willen für die Zukunft dieses Hauses aufzeigt.
Es grüßen Sie herzlichst die Schwestern aus dem Haus Samaria,
Margaretha Glosser, Elisabeth Glanz, Maruscha Hartmann
Dienstag, 26. Juli 2011
gemeinsame Gebetsnovene für das Haus Samaria
Liebe Freunde und dem Haus Samaria verbundene Menschen!
Wie Sie wissen, warten wir noch auf Gottes Weisung, wie es mit dem Haus Samaria weitergehen soll! Wir wollen das Gebet für das Haus Samaria noch intensivieren und werden deshalb eine Novene (neun Tage) zu unserem himmlischen Vater beten. Dürfen wir Sie einladen, dieses Gebet mit uns zu beten? Am Freitag den 29. Juli beginnt die Novene und endet am 6. August. Unsere katholischen Freunde bitten wir um 1 Vater unser, 1 Gegrüßet seist Du Maria, 1 Ehre sei dem Vater und das unten stehende Gebet mit uns zu teilen. Sollten Sie evangelisch sein und vielleicht keinen Zugang zum Gegrüßet seist Du Maria haben, bitten wir stattdessen den Psalm 91 zu beten oder einen Auszug dieses Psalms.
Im festen Vertrauen auf Gottes Güte grüßen wir alle in der Liebe Christi,
Sr.Elisabeth, Sr. Margaretha und Sr. Maruscha
Gebet zur Novene: "Gütiger himmlischer Vater, wir bitten Dich um Weisung für das Haus Samaria, welches dem Leben dienen soll und besonders den ungeborenen Kindern und ihren Müttern ein Heim anbietet. Du bist der Schöpfer und Vater des Lebens. Wir vertrauen, daß dieses Haus im Plan Deiner Liebe einen festen Platz hat. Führe und leite Du die Wege, damit wir erkennen können, was Dein heiliger Wille mit diesem Haus in Zukunft ist, darum bitten wir durch Christus unseren Herrn! Amen."
Samstag, 16. April 2011
Die derzeitige Situation des Haus Samarias
Mit dieser Information wenden wir uns in einem wichtigen Anliegen an Sie.
Es geht um eine Veränderung des Hauses Samaria.
Dazu möchten wir noch einmal in Kürze an den Erwerb dieses schönen Hauses erinnern. 1999 gründeten wir den Verein „Kultur des Lebens“ im Hinblick darauf, für schwangere Mütter im Konflikt ein Haus mieten zu können. Dabei dachten wir zum damaligen Zeitpunkt nicht an den Kauf eines Hauses. Erst durch das Haus Samaria in Irndorf, welches nur zum Verkauf angeboten wurde, wuchs in uns der Gedanke des Erwerbs jenes Hauses, da es uns wie ein Geschenk Gottes an jene Frauen erschien, die ein „Ja“ zu ihrem Kind sprechen sollten. Da wir von Anfang an kein Geld hatten, vertrauten wir auf den Herrn und sahen in den großzügigen Spenden, die innerhalb eines halben Jahres zusammen kamen, Gottes Willen, das Haus zu erwerben. Der Kaufpreis wurde mittels Spenden bzw. über Bank- und Privatdarlehen finanziert.
Nun zur derzeitigen Situation des Hauses:
Mit der Aufnahme und Betreuung von schwangeren Müttern im Konflikt und unserer Arbeit für den Schutz des Lebens sind keine Einnahmen verbunden. Es fließen jetzt keine großen Spenden mehr wie am Anfang. Unsere monatlichen Darlehensrückzahlungen an die Bank bleiben jedoch verpflichtend. Hinzu kommen die hohen Betriebskosten des Hauses.
In den vergangenen zwei Jahren konnten wir die monatlichen Darlehens- und Zinsverpflichtungen gegenüber der Bank nicht mehr vertragsgemäß erfüllen. Die Bank kam uns immer wieder entgegen. Wir beteten intensiv, was Gott uns damit sagen möchte und um das Erkennen seines Willens, wie es weitergehen soll. Wir vertrauten das Haus Samaria und die Aufgabe für den Schutz des Ungeborenen Lebens weiterhin seiner Führung an.
Seitens der Bank wurden wir schließlich aufgefordert, eine Lösung zu finden, da sie sonst ihrerseits das Haus zum Verkauf anbieten müssten. Im Oktober 2010 kamen wir mit der Bank überein, uns innerhalb eines Jahres selbst um einen Käufer für das Haus Samaria zu bemühen.
Unser erstes Interesse ist, dass das Haus im Sinne für die Ungeborenen und den Schutz des Lebens weitergeführt wird. Deshalb wandten wir uns mit einem ausführlichen Brief zu unserer Lage zunächst an die Lebensrechtsorganisationen, ob sie an dem Erwerb interessiert wären. Neben dem wohlwollenden Verständnis für unsere Vorgehensweise in dieser akuten Situation hofften auch sie, dass das Haus Samaria in Zukunft weiterhin dem Schutz des Lebens und den schwangeren Müttern im Konflikt dient. Die Übernahme oder gar der Kauf unseres Hauses jedoch ist ihnen nicht möglich, da sie selbst von Spenden leben.
Bis zu diesem Zeitpunkt hat sich keine Lösung aufgetan. Wir befinden uns in einem offenen Prozess, in dem wir hoffen, den Willen Gottes noch genauer zu verstehen. Wir haben nicht den Eindruck, als sei das Projekt "Haus Samaria" gescheitert. Dazu konnten wir doch zu vielen Frauen und ihren ungeborenen Kindern helfen. Aber es ist nun die Tatsache, dass wir nicht über Spenden verfügen, um die bestehenden Restschulden bei der Bank weiterhin abzuzahlen. Somit ist unser Verein „Kultur des Lebens“ nicht mehr in der Lage, die weitere Existenz des Hauses wie bisher aufrecht zu erhalten.
Wir vertrauen darauf, dass der Herr, der uns in diesen Dienst gerufen hat, alles gut weiterführen wird. Durch seine Gnade konnten wir dazu beitragen, dass Kinder gerettet und den Frauen entsprechend geholfen wurde. Jetzt wenden wir uns an ihn mit der Frage, was weiterhin mit dem Haus Samaria geschehen soll. Viele unserer Freunde für das Leben beten bereits mit uns in diesem Anliegen. Wir bitten auch Sie um Ihr begleitendes Gebet.
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